Neues Gebäude – neues Kapitel
Zuvor stand bei den Aktionären traditionell die Forderung nach niedrigen Kosten für die eigene Rückversicherung im Mittelpunkt. Daher verzichtete man darauf, das Personal durch teure Spezialisten zu erweitern und arbeitete lieber mit Bordmitteln, was in einer Zeit des reinen Risikotransfers hervorragende Kostenquoten ermöglichte, in der Phase des Auslandsgeschäfts aber dazu führte, dass die Gefahren dieses Engagements weitgehend unterschätzt wurden.
Investition in Know-how
Mit der strategischen Neuausrichtung war klar: Wer für seine Kunden hoch spezialisierte Services bereithält, muss in das nötige Know-how investieren. Und in Kauf nehmen, dass die Kostenquote nicht mehr so niedrig ist wie in den ersten Jahrzehnten, als mit einer Handvoll Angestellter von Hamburg aus Rückversicherungsdeckungen verteilt wurden.
Mit dem gezielten Ausbau der Dienstleistungen wuchs auch die Zahl oder Beschäftigen: Sie stieg von nur 46 im Jahr 1996 auf 70 im Jahr 2000.
Mehr Raum für Wachstum
Das Gebäude in der Düsseldorfer Roßstraße wurde zu klein. In weiser Voraussicht hatte man schon 1992 das Grundstück „Hansapark“, zunächst mit einem Anteil, erworben. 1998 ging es dann zu 100 Prozent in den Besitz der Deutschen Rück und des Verbands öffentlicher Versicherer über. Mitte Dezember 1998 startete der Umbau des Gebäudes. Es wurde entkernt und neugestaltet. Und das in ordentlichem Tempo.
Schon Anfang Juli 1999 zogen Verband und Deutsche Rück an die Hansaallee 177 ins „Hansahaus“.
Nachdem die Mietverträge mit verschiedenen Fremdmietern sukzessive gelöst wurden, konnten sie ab Januar 2001 die gesamte Nutzfläche von rund 8000 m2 belegen.
Mitarbeitende der Deutschen Rück und des Verbands öffentlicher Versicherer vor dem Haupteingang